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Wie übersetzt man eine Webseite?

Wie übersetzt man eine Webseite?

Wenn Sie Ihre einsprachige Webseite für die internationale Nutzung zur Verfügung stellen möchten, ist der Weg dorthin sicher nicht leicht. Diese Erneuerung bringt nicht nur technische Herausforderungen mit sich, sondern auch sprachliche. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, sollte Ihr Team einen professionellen Übersetzer, einen Webentwickler und einen international-tätigen SEO-Spezialisten enthalten.

Die Keyword-Recherche

Im besten Fall sollte die Keyword-Recherche vollkommen abgeschlossen sein, bevor die Übersetzung der Texte stattfindet und die wichtigsten Keywords identifiziert werden. Denn es gibt Keywords, die in einer Sprache durchaus wichtig sind und gut funktionieren, die jedoch in eine andere Sprache übersetzt vergleichsweise bedeutungslos für das Ranking werden. Wenn Sie den Fokus so auf die richtigen Keywords setzen, macht es einen klaren Unterschied.

Die Übersetzungen

Zunächst sollten die Übersetzungen manuell durchgeführt werden. Dafür gibt es einige Gründe. Nicht nur, dass Sätze, die automatisch übersetzt wurden, furchtbar klingen und grammatikalisch ein einziger Graus sind. Auch Google wirkt aktiv dagegen. Die strikten Anti-Spam-Regeln von Google sorgen dafür, dass automatisch-erstellte Texte, Übersetzungen gehören dazu, als Spam eingestuft werden. Somit könnte die automatische Übersetzung Ihrer Webseite in der Suchmaschinenoptimierung abgestraft werden.
Nichtsdestotrotz kann der Prozess um die Übersetzung herum vereinfacht werden. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten, die davon abhängig sind, ob Sie die Übersetzungen in Ihrem Team durchführen lassen oder outsourcen wollen.

1. Die Nutzung eines „Übersetzungs-Assistenten“ für open-source CMS:
Content Management Systeme wie WordPress oder Drupal bieten zusätzliche Module an, die die kleinen leicht übersetzbaren Textteile Ihrer Webseite übersetzen können. Des Weiteren bieten solche Module die Möglichkeit einer Übersicht, über die zu übersetzenden Inhalte.

2. Das Exportieren von beispielsweise Produktinformationen in .csv Dateien:
Die meisten Webseiten speichern ihre Informationen in Datenbanken. Wenn diese nun von einem Webentwickler als .csv Datei exportiert werden, kann der Übersetzer die Inhalte direkt in Excel übersetzen und sie als .csv zurück an den Webentwickler schicken. Sodass dieser die neuen Daten im Handumdrehen in die Datenbank einspeisen kann. Diese Möglichkeit bringt für alle eine gewisse Zeitersparnis mit sich. Natürlich können nicht alle Informationen damit abgedeckt werden, dennoch dürfte es für den Großteil funktionieren.

Domains, Sub-Domains oder Sub-Folders?

Eine weitere Frage, die Sie sich stellen müssen ist, ob Sie verschiedene Web Domains, Sub-Domains oder auch Sub-Folders nutzen möchten. Ein umstrittenes Thema bei dem es keine eindeutige Antwort gibt, Google versucht dennoch alle drei Möglichkeiten gleichwertig zu behandeln. Auch große Unternehmen nutzen verschiedene Lösungen, die Sie sicher alle schon einmal gesehen haben:

Domains:
amazon.fr, amazon.de
google.com, google.fr

Sub-Domains:
fr.wikipedia.org, de.wikipedia.org
fr-fr.facebook.com, de-de.facebook.com

Sub-Folders:
reddit.com/r/france, reddit.com/r/de

Die Tatsache, dass alle drei Möglichkeiten gut funktionieren, erleichtert die Wahl. Denn es gibt keinen Grund, sich mit einer Lösung wochenlang auseinanderzusetzen, wenn die anderen beiden gute Alternativen sind.
Wir stellen Ihnen trotzdem Vorzüge der Nutzung von der Möglichkeit verschiedener Domains vor:
Die .fr-Domain wird die Webseite in der organischen Suche in Frankreich weiter nach vorn bringen. Als Alternative kann auch Googles international Targeting Tool genutzt werden, um aufzuzeigen, welches Land Sie ansprechen möchten.
Besucher assoziieren .fr mit einer französischen Seite, dies kann sich positiv auf die Click-Through-Rate auswirken.
Manche Analyse-Tools sind nicht fähig, die Sub-Folders richtig zu interpretieren.
Für Ihre Besucher ist es einfacher, sich die Länderdomain zu merken.

Alles zusammen

Die abgeschlossene Keyword-Recherche, der sinnvoll übersetzte Text und die Nutzung von passenden CMS-Modulen bringt Sie definitiv weiter, wenn Sie eine nutzerfreundliche multilinguale Webseite erstellen wollen, die auch in der Suchmaschinenoptimierung gut aufgestellt ist. Dennoch sollten Sie Ihren Erfolgen damit den Weg bereiten, indem Sie sich über kulturelle Faktoren informieren und Ihre Webseite darauf prüfen lassen. In Deutschland ist die Farbe der Trauer schwarz, in Japan hingegen weiß. Solche „Kleinigkeiten“ machen den Unterschied.

Quelle: www.b2bmarketing.net

 

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