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Wie Sie Flow nutzen, um produktiver zu werden

Wie Sie Flow nutzen, um produktiver zu werden

Wenn Sie dem Fluss Ihrer Gedanken erliegen, bringt das Ihren Verstand durcheinander. Und je öfter Sie über Dinge grübeln, desto mehr Kraft geben Sie ihnen.
Die meisten unserer Gedanken sind eben nur Gedanken – keine Fakten. Wenn Sie die negativen, ablenkenden und pessimistischen Dinge glauben, die Ihnen Ihre Innere Stimme erzählt, ist es tatsächlich schwer diese Eigendynamik Ihrer Gedanken wieder zu zügeln.

In einer aktuellen Studie fand man heraus, dass es sich nicht nur schlecht anfühlt, wenn man seinen Verstand freie Bahn lässt, sondern sich auch negativ auf einen auswirkt. Es führt zu Stress, chronischer Negativität und Impulsivität. Dieser Zustand unterdrückt die Produktivität und trägt zu einigen gesundheitlichen Problemen, wie Gewichtszunahme, Herzerkrankungen, Schlafstörungen und Migräne, bei.
Edward Hallowell beschäftigt sich beruflich mit diesem Phänomen und beschreibt Menschen, die darunter leiden, folgendermaßen: „Die Person leidet unter einem impulsiven Urteilsvermögen und wird schnell wütend. Sie verliert sowohl die Fähigkeit auf andere einzugehen, den Sinn für Humor und mit Unbekanntem umzugehen. Sie vergisst das Große und Ganze und die dahinterstehenden Ziele und Werte. Auch die Kreativität leidet darunter, sowie die Fähigkeit Pläne, wenn nötig abzuändern.“
Ein organisierter Verstand hingegen verfällt in ein Stadium von Flow. Flow zeugt von einer perfekten Balance, in der man vollkommen in einer Aufgabe aufgeht, frei von ablenkenden Gedanken. Flow zeigt ein Stadium auf, in welchem man bei seiner Arbeit Spaß hat und das Hoch seines Potenzials erreicht. Man fand außerdem heraus, dass Menschen, die innerhalb ihres Flow-Stadiums arbeiten fünfmal produktiver sind als sie sonst wären.
Wir haben fünf Stufen den Geist neu zu organisieren und von Altlasten zu befreien, den Flow zu finden und sich selbst am Ball zu halten, um produktiv zu sein.

Schritt 1: Finden Sie den richtigen Schwierigkeitsgrad in dem, was Sie tun.

Wenn Sie versuchen Ihre Arbeit zu bewältigen und die Aufgabe zu simpel oder schwierig ist, ist es ziemlich einfach den Fokus zu verlieren und seine Gedanken schweifen zu lassen. Wir sind erfolgreicher, wenn wir ein gesundes Maß an Herausforderung bewältigen müssen, etwas das uns stimuliert ohne so schwierig zu sein, dass Ängste oder Langeweile in uns ausgelöst wird. Wenn Sie sich bewusst und sorgsam eine passende Aufgabe mit entsprechendem Schwierigkeitsgrad aussuchen, erhöhen Sie die Chance das Flow Stadium zu erreichen.

Schritt 2: Halten Sie Ihre Emotionen unter Kontrolle

Während es vollkommen unmöglich ist, es zu kontrollieren, wie Situationen oder Tatsachen Sie empfinden lassen, können Sie sicherlich kontrollieren, wie Sie auf Ihre eigenen Emotionen reagieren. Als erstes sollten Sie ehrlich sein, warum und wieso Sie so fühlen. So wird es einfacher sein das Verhalten anzupassen. Der Schlüssel ist, die Gefühle so zu identifizieren und zu benennen, wie Sie sie wahrnehmen. Worte mit dem Gefühlten zu assoziieren macht die Emotion greifbar und weniger mysteriös. Dies hilft Ihnen zu entspannen, herauszufinden was dahinter liegt und weiter zu gehen. Sich nicht damit zu beschäftigen, wird Ihnen früher oder später die Konzentration kosten.

Schritt 3: Erhalten Sie den Fokus aufrecht

Wir kennen alle dieses frustrierende Gefühl, sich an eine wichtige Aufgabe zu setzen, nur um auf die schnellste Weise die Konzentration zu verlieren, anstatt voll in der Arbeit aufzugehen. Das Gehirn benötigt etwas Zeit, um in eine Tätigkeit einzutauchen. Laut Studien dauert es 5 bis 20 Minuten bevor Menschen sich auf eine Aufgabe fokussieren. Wenn Sie sich selbst dazu zwingen können sich 20 Minuten auf diese Aufgabe zu konzentrieren, ohne auf jegliche Ablenkung zu reagieren, sind die Wahrscheinlichkeiten recht hoch, fokussiert zu bleiben und das Flow-Stadium zu erreichen. Dafür sollten Sie Ihre üblichen Ablenkungen entfernen bzw. abschalten und ein Auge auf die Uhr haben, bis Sie 20 Minuten lang nichts anderes getan haben, als an Ihrer Aufgabe zu arbeiten, auch wenn Sie nicht viel geschafft haben. Es ist nun recht wahrscheinlich, dass Sie nun freiwillig und produktiv an dieser Aufgabe weiterarbeiten.

Schritt 4: Nehmen Sie sich Pausen.

Sowohl das Gehirn als auch der menschliche Körper an sich, ist nicht dafür gemacht, um lange zu arbeiten. Während es am klügsten erscheint acht Stunden am Stück am Schreibtisch zu sitzen und die ganze Arbeit zu schaffen, kann es genau das Gegenteil bewirken.
Forscher haben herausgefunden, dass es am besten ist, 52 Minuten am Stück zu arbeiten, um danach eine 17-minütige Pause einzulegen. Wahrscheinlich ist es nicht realistisch seinen Arbeitsplan so zu organisieren. Für die meisten Menschen reicht die Idee aus, Pausen zu machen.

Schritt 5: Reorganisieren Sie sich.

Wenn Sie eine Pause eingelegt haben, müssen Sie Ihre Konzentration zurück zur Aufgabe bringen. Irrelevant wie tief Sie in der Aufgabe steckten, wenn Sie aus einer Pause zurück zur Aufgabe kommen, sind Sie oftmals am Nullpunkt. Um dies optimal zu übergehen, sollten Sie Ihre Gedanken neu ordnen, wobei Ihnen die vorigen vier Schritte helfen können.

Fazit

Die Gedanken neu zu organisieren, um die Vorteile von Flow genießen zu können, ist nicht unbedingt schwierig, benötigt dennoch Aufmerksamkeit und Kontrolle.

Quelle: www.entrepreneur.com

 

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