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Teil 2 – Online Markteting für Rechtsanwälte – Online Anzeigen schalten

Teil 2 – Online Markteting für Rechtsanwälte – Online Anzeigen schalten

Um potenzielle Mandanten auf die eigene Webseite aufmerksam zu machen, kann man Anzeigen schalten. Viele Anzeigen von Rechtsanwälten sind immer noch in Tageszeitungen zu finden. Online Anzeigen haben einige Vorteile gegenüber den klassischen Printanzeigen und viele Rechtsanwälte nutzen schon diese Möglichkeit.

Wenn Internetnutzer online nach einem Rechtsanwalt suchen haben sie oft schon konkrete Absichten eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Offline werden Anzeigen eher schnell übersehen, da der Leser nicht unbedingt nach einem Anwalt sucht. Ein weiteres großes Defizit der Offline Anzeigen ist die Messbarkeit. Es benötigt viel Aufwand nachzuverfolgen, wie viele Ihrer gewonnenen Mandanten Ihre Anzeige gelesen haben. Anzeigen im Internet lassen sich dagegen leicht messen. Man kann, durch Daten wie Klicks und Conversions, überprüfen welcher Kanal und welches Keyword (Suchwort) am besten funktioniert. Online Anzeigen können genau auf die Zielgruppen ausgerichtet und damit Streuverluste vermieden werden. Hier bezahlt man pro Klick, also für jede Person die auf den Link geklickt hat. Je nach Konkurrenz und Qualität der Zielseite kann der Preis für den Klick (CPC) stark variieren. Online Anzeigen sind, wegen der optimalen Ausnutzung des Budgets, gerade für kleine und lokale Unternehmen geeignet. Hier möchten wir Ihnen zeigen wie Sie eine AdWords Kampagne für Ihre Kanzlei erstellen.

Die gängigsten AdWords Begriffe

Impressionen – Wie oft eine Anzeige in den Suchergebnissen angezeigt wurde

Klicks – Wie oft auf die Anzeige geklickt wurde

CTR (Click Through Rate) – Ist der prozentuale Anteil der Klicks pro Impressionen

CPC (Cost Per Click) – Sind die Kosten die pro Klick entstehen

Max. CPC (Maximaler Cost Per Click) – Sind die Kosten die man höchstens pro Klick bezahlen möchte.

Qualitätsfaktor – Wie relevant die Anzeige im Bezug zur Zielseite und Keyword ist. Je höher der Qualitätsfaktor, desto weniger bezahlt man pro Klick.

Conversion Rate – Der Prozentsatz der Personen die das definierte Ziel (Kontakt, Versand einer E-Mail, etc.) erreicht haben.

Die Erstellung einer AdWords Kampagne

  1. AdWords Konto erstellen. Besuchen Sie die Google AdWords Seite und klicken Sie unten auf neu anmelden. Folgen Sie nun den einzelnen Schritten.
  2. Bevor Sie eine sogenannte Kampagne anlegen, sollten Sie folgende Fragen beantworten: Wer ist meine Zielgruppe? Wer sind meine Mandanten? Wo ist die Zielgruppe? Sind Ihre potenziellen Mandanten aus Berlin oder auch aus dem Umland? Auf welchen Endgeräten möchte ich die Anzeigen schalten? Möchten Sie die Anzeige für PC´s oder auch Tablets und mobile Endgeräte schalten, da Ihre Webseite auch dort gut dargestellt wird? Was ist ihr Ziel? Möchten Sie dass die potenziellen Mandanten direkt bei Ihnen anrufen? Wann sollte die Anzeige zu sehen sein? Sind Ihre Mandanten im Unternehmen beschäftigt, werden Sie eher an Werktagen innerhalb der Arbeitszeiten nach einem Anwalt suchen.
  3. Überlegen Sie welche Keywords (Suchwörter in Google) für Sie relevant sind. Zur Ideenfindung können Sie auch den Keyword-Planer in Adwords nutzen, den Sie unter Tools und Analysen finden. Fragen Sie auch Freunde und Bekannte nach welchen Begriffen sie suchen würden, wenn sie einen Anwalt für einen bestimmten Fall bräuchten. Sie sollten auch die Keywords aufschreiben, die Sie nicht berücksichtigen wollen, um unnötige Kosten zu sparen.
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  4. Ordnen Sie nun alle Keywords den passenden Anzeigengruppen zu. Zum Beispiel ordnen Sie alle Begriffe welche die Wörter „Rechtsanwalt Familienrecht“ beinhalten der Anzeigengruppe „Rechtsanwalt Familienrecht“ zu und alle Begriffe die „Sorgerecht“ enthalten, ordnen Sie Beispielsweise der Anzeigengruppe „Anwalt Sorgerecht“ zu. Sie können für die jeweiligen Anzeigengruppen Anzeigentexte erstellen. Der Vorteil mehrerer Anzeigengruppen ist, dass sie direkt auf die Keywords, die in der Gruppe erhalten sind, Anzeigen erstellen, verschiedene Dienstleistungen oder Themengebiete Ihrer Kanzlei bewerben oder einen anderen CPC einstellen können.
  5. In Ihrem Adwords Konto erstellen Sie nun eine neue Kampagne.
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  6. Im nächsten Schritt erstellen Sie die Anzeigegruppen und fügen Sie die jeweiligen Keywords zur Anzeigengruppe hinzu. Beachten Sie hierbei, dass es bei den Keywords verschiedene Einstellungen gibt.
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    Quelle: https://support.google.com/adwords/answer/2497836?hl=de Nun müssen Sie auch den Anzeigentext verfassen. Nennen Sie überzeugende Argumente, dass die potenziellen Mandanten zu Ihnen kommen, anstatt zur Konkurrenz. Überlegen Sie was Ihr Alleinstellungsmerkmal ist. Es besteht die Möglichkeit mehrere Anzeigen in einer Anzeigengruppe zu schalten. Testen Sie welche Anzeige mehr Mandanten anspricht.
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  7. Achten Sie darauf, dass die verlinkte Zielseite, auf die der Mandant kommt, wenn er die Anzeige anklickt, zu ihrer Anzeige passt. Wenn der Qualitätsfaktor der Zielseite zu niedrig ist, wird die Anzeige womöglich nicht bzw. erst auf den hinteren Suchergebnisseiten angezeigt.
  8. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre AdWords Kampagne und schließen Sie Keywords aus, unter denen Sie nicht gefunden werden wollen. Ändern sie ggf. Anzeigen, Anzeigengruppen oder Keywords.

Wenn man einmal AdWords durchblickt hat, ist eine Kampagnenerstellung ein Kinderspiel. Doch drei Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden.

Die 3 größten AdWords Fehler

1. Keywords wurden nicht ausgeschlossen

Nutzer, die zum Beispiel nach Informationen über das Studium suchen und „Rechtsanwalt Familienrecht Studium“ eingeben, sind eher nicht an Ihrer Dienstleistung interessiert. Hier lohnt es sich bestimmte Keywords auszuschließen, um nicht unnötig Geld für Klicks auszugeben.

2. Eine schlechte Zielseite

Wenn die Zielseite nicht das zeigt, was in der Anzeige versprochen wurde, sind potenzielle Mandanten enttäuscht und verlassen die Seite wieder. Sie sollten stets eine Anzeige auf die dazu passende Unterseite ihrer Webseite verlinken. Wenn ein Nutzer den Suchbegriff „Anwalt Familienrecht“ eingibt, auf ihre Anzeige zu Familienrecht klickt und auf der Seite Ihres Kollegen landet, der sich auf Verkehrsrecht spezialisiert hat, wird der Qualitätsfaktor stark vermindert. Was bedeuten kann, dass Sie sehr weit hinten bei den Google Suchergebnissen gezeigt werden.

3. Kein definiertes Ziel

Wer kein Ziel definiert hat, kann den Erfolg seiner Kampagne auch nicht messen. Wenn das Ziel beispielsweise eine Terminvereinbarung mit Ihnen ist, sollte Sie darauf achten den Mandanten zu fragen, wie er auf Sie aufmerksam geworden ist. Google bietet ein Conversion Tracking an, damit Sie sehen können, ob Ihr potenzieller Mandant auf Ihr definiertes Ziel klickt bzw. Ihnen eine E-Mail schreibt.

Nachdem wir Ihnen nun gezeigt haben, wie Sie eine Anzeige bei AdWords erstellen können, präsentieren wir Ihnen am nächsten Monat die wichtigsten Bewertungsportale für Rechtsanwälte.

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