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Häufige Fehler bei der Eröffnung eines Onlineshops

Häufige Fehler bei der Eröffnung eines Onlineshops

Ein Onlineshop muss heutzutage nicht mehr nur stilistischen und inhaltlichen Ansprüchen genügen, sondern auch rechtssicher und vor allem abmahnsicher gestaltet sein. Dazu gibt es wesentliche Tipps,damit Sie hier auf Nummer Sicher gehen.

Impressum muss vollinhaltlich angeführt sein

Gemäß § 5 des TMG muss jeder Onlineshop in Deutschland über eine sogenannte
Anbieterkennzeichnung verfügen. Das heißt, Sie müssen im Impressum genaue Daten wie
ladungsfähige Anschrift, Ihr vollständiger Name und genaue Angaben zur Rechtsform Ihres
Unternehmens anführen. Neben der Vertretungsbefugnis Ihres Unternehmens müssen auch vollständige
Kontaktangaben sowie die Registereintragung und die UID-Nummer vorhanden sein.

Widerrufsrecht muss gewährleistet sein

Einer der häufigsten Irrtümern ist etwa, wenn Sie eine 14-tägige Widerrufsfrist einräumen,
obwohl nach Vertragsschluss keine unmittelbare diesbezügliche Belehrung erfolgt. Auch wenn Sie eine
Rücknahme nur unter bestimmten Forderungen wie Originalverpackung oder keine unfreie Rücksendung
gewähren, können Sie damit in rechtliche Bedrängnis kommen.

AGB-Klauseln sind oft unzulässig oder falsch eingebunden

In jedem Fall sollten Sie hier darauf achten, dass Sie keine unzulässigen salvatorischen Klauseln
verwenden, die Transportgefahr nicht auf den Kunden abwälzen und keine verbindlichen Lieferfristen
zusagen. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie die AGBs auch tatsächlich in den jeweiligen Vertrag
einbinden. Hier kommt § 305 BGB zum Tragen, der besagt, dass Ihr Kunde dezidiert Ihre
Geschäftsbedingungen zur Kenntnis nehmen muss.

Angaben zu Lieferzeit, Versand- und Preisangaben

Laut geltender Rechtssprechung sollten Sie Ihre Waren sofort verfügbar haben. Zu empfehlen ist,
Ihre Kunden darauf hinzuweisen, falls es einmal länger dauert. Auch mit den Preisangaben in Ihrem
Shop ist es so eine Sache, denn diese müssen korrekt und vollständig inclusive aller Steuern und
Abgaben sein. Gleiches gilt für Versandkosten, die zumindest für den Kunden berechenbar sein
müssen.

Datenschutzerklärung Newsletter mit double-opt-in sind notwendig

Das derzeit herrschende Telemediengesetz sieht in § 13 vor, dass Sie Ihren Kunden mitteilen
müssen, wie Sie mit persönlichen Daten umgehen. Wenn Sie einen Newsletter haben, sollten Sie das
sogenannte double opt-in Verfahren anwenden, das heißt, dass Ihr Kunde vorab eine Mail mit einem
Bestätigungslink erhält. Erst wenn dieser Empfang bestätigt wird, geht der reguläre Newsletter
an den Kunden.

Rechtliche Grundlagen zu Fotos bzw. Garantie und Gewährleistung

Sie dürfen zur Produktbeschreibung nicht einfach Fotos oder Texte aus dem Netz verwenden, da dies
aus urheberrechtlichen und aus wettbewerbsrechtlichen Gründen absolut unzulässig ist. Auch mit dem
Versprechen besonderer Garantien oder Gewährleistungsfristen sollten Sie vorsichtig sein. Denn zum
Einen ist Garantie etwas komplett anderes als Gewährleistung, zum anderen sollten Sie nicht mit
Selbstverständlichkeiten werben.

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