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Google treibt mobile AdWords voran

Google treibt mobile AdWords voran

Mit der Neuerung, beziehungsweise dem Relaunch von „Enhanced Campaigns“ verspricht Google dem Marketer eine mühelose Kampagnenführung über verschiedenste mobile Endgeräte. Was sich beim ersten Hören perfekt anhört, stößt trotzdem auf immer mehr Kritik.

Werben in einer diversen Mobilwelt

Lange führte Google die Neuerung unter den hauseigenen X-Akten, länger schon war die Rede von einer benutzerfreundlicheren Oberfläche, doch mit der Generalüberholung von AdWords hat Niemand gerechnet. Google zielt so auf die Stärkung von AdWords auf mobilen Endgeräten ab. Immer mehr Werbetreibende können die Enhancement Campaigns demnächst ausprobieren.

Bisher hatten die Nutzer von AdWords zwei Optionen auf mobilen Geräten zu werben. Zum einen konnte mit und zum anderen ohne Steuerung ausgeliefert werden. Mit Steuerung bedeutet so viel, dass auf das Endgerät zugeschnittene Kampagnen laufen. Variante Zwei lieferte dieselbe Werbung auf alle Devices. Selbstverständlich ist die erste Variante mit geringem Aufwand verbunden, doch sie erfüllt nicht den gewünschten Effekt, denn mobile Nutzer verhalten sich völlig anders als Nutzer eines festen Endgerätes. Option Zwei hingegen kann differenzieren, ist jedoch sehr aufwändig in der Anwendung. Ein weiteres Problem tut sich in Punkto Keywords auf. Verwendet man diese in verschiedenen Kampagnen ist es nur bedingt möglich deren Effekt (Performance) zu studieren.

Die neue Version beseitigt diese Probleme indem Keywords anders behandelt werden und zum Beispiel Klickgebote an diverse Gegebenheiten wie Endgerät oder Tageszeit angepasst werden können.

Es hagelt Kritik

Natürlich liegen die Vorteile auf der Hand, doch das neue System hat, wie nahezu jedes Startup, Schwächen, für diese erntet ein Gigant wie Google natürlich Kritik.

Zunächst scheint es als unterscheide Enhancement Campaigns nicht zwischen Tablet und PC. Im Großen und Ganzen mag das der Realität entsprechen doch Einzelfälle haben ergeben, dass diese fehlende Trennung zu einer Menge Probleme führen kann. So zum Beispiel wenn Tablet-Klicks eigentlich rentabler sind und der Werbende dies nicht auslesen kann. Weiterhin scheint es nicht mehr möglich zu sein die Budgetplanung nach Endgeräten durchzuführen. Weitere Nachteile ergeben sich in der Simplizität, denn diese führt zu einer Einschränkung zu Lasten der Flexibilität.

Und warum das alles?

Google scheint zu experimentieren und im Endeffekt beide Versionen zu implementieren. Es erinnert so etwas an einen Homepage-Baukasten. Es gibt eine Einsteigervariante, die simpel ist, jedoch wenig flexibel. Weiterhin gibt es die sehr aufwändige Variante für Fortgeschrittene. Bis zum Default Mitte des Jahres wird Google mit Sicherheit an der Ausführung feilen und die Werbenden zufriedenstellen.

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