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Google Compare setzt neue Maßstäbe bei Vergleichsportalen

Google Compare setzt neue Maßstäbe bei Vergleichsportalen

Jeder kennt die Thematik: Kunden, die im Internet shoppen, wollen im Vorfeld die jeweiligen Konditionen der einzelnen Anbieter vergleichen. Was bisher über einige Portale möglich war, soll der nächste Coup von Google werden. Doch wenn der US-Riese sowohl bei den Suchmaschinen als auch bei Vergleichsportalen kräftig mitmischt, stellt sich die Frage, wo die Unabhängigkeit der Anbieter bleibt.

Google Compare soll den Versicherungsbereich bewerten

Was etwa in Großbritannien seit geraumer Zeit umgesetzt wird, soll auch für Deutschland Realität
werden. Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen und günstigeren KFZ-Versicherung sind, müssen Sie
nicht mehr dazu eigens installierte Vergleichsportale anklicken, sondern finden künftig direkt
über Google Compare die Möglichkeit des Tarifchecks. “Beat the Quote” heißt die Version für
England, mit der der Konzern seit 2011 auf dem Markt ist. Google hat dabei einen wesentlichen
Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern, denn kaum einer kennt die Internetuser so genau wie er. Mehr
als 90% der täglichen Suchanfragen laufen über den US-Riesen, zusätzlich kommt er in den Besitz
privater Daten seiner User durch das eigene Social Network Google+. Damit kann Google Compare ganz
explizit auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen.

Frage der Provision ist strittig

Die Funktionsweise von Google Compare ist einfach: Sie geben Ihre Daten ein und erhalten das für
Ihr Fahrverhalten, Ihr Fahrzeug und Ihre Ansprüche günstigste Angebot. Sie können diese direkt
über Google Compare abschließen, womit Sie eine neue Versicherung haben und Google eine satte
Provision einstreift. Derzeit ist die Rede von 80 Euro pro Polizze. Die Frage, die sich
Internetmagazine wie “social move – das Magazin für neue Märkte” stellt, ist, wie hoch der Druck
für die einzelnen Versicherungen ist. Denn eines ist klar, wer auf der Seite nicht verglichen wird,
kann auch keine Neukunden lukrieren. Aktuelle Zahlen vermelden, dass 2012 mehr als eine Million
Versicherungspolizzen für Autos über Vergleichsportale abgeschlossen wurden, womit das finanzielle
Interesse des US-Riesen klar wird.

Markteintritt wurde verschoben

Der geplante Markteintritt von Google Compare wurde auf Anfang 2014 verschoben. Auch wenn das
Unternehmen dies mit technischen Problemen begründet, dürfte die wahre Ursache in der Komplexität
des deutschen Versicherungsmarktes liegen. Sobald der Internetriese den Markt für
KFZ-Versicherungen erfolgreich aufgemischt hat, sollen Vergleichsoptionen für Kranken- und
Lebensversicherungen oder Strom- und Handyanbieter in das Portfolio aufgenommen werden. Klar ist,
dass Google die Monopolstellung gezielt ausnutzt und immer mehr Bereiche der vergleichbaren Optionen
für seine Aktivitäten erobern wird. Wie das letztendlich ankommt, hängt von der Transparenz der
Bewertungen im Netz ab.

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