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3 Wege, wie kleine Unternehmen Talente binden

3 Wege, wie kleine Unternehmen Talente binden

Wenn Ihre Mitarbeiter schweigen, keine Ideen liefern oder sich nicht beschweren – ist Vorsicht geboten. Ihre hellsten Köpfe könnten somit schon mit einem Fuß vor der Tür stehen.

Als Inhaber eines kleinen Unternehmens sollten Sie Ihren talentierten Mitarbeitern, die Möglichkeit bieten, offen sprechen zu können. Es ist von großer Bedeutung, wenn Mitarbeiter wissen, dass Sie Ideen, Anliegen und Meinungen teilen können. Somit wird gewährleistet, dass Ihre Mitarbeiter das Gefühl haben, geschätzt zu werden. Wissen sie, dass die Möglichkeit besteht, eigene Ideen einzubringen, Lösungen und Empfehlungen vorzuschlagen und dies das Gefühl erhöht ein wichtiger Bestandteil zu sein? Auch eine emotionale Bindung hat das Ganze zur Folge.

Engagement kommt immer gut an. Die Kosten des Umsatzes, vor allem für kleine Unternehmen und Unternehmer sind bedeutend. Nach der US-Bureau Statistik stieg die Rate der betriebsbedingten Kündigungen im Jahr 2014 auf 10,4. Nach Angaben des SHRM Berichts nimmt das Ersetzen und Einstellen neuer Mitarbeiter ca. 60% des Jahresgehalts eines Mitarbeiters ein.

Nun stellt sich die Frage, wie Sie Ihre hellsten Köpfe, an das eigene Unternehmen binden können.

1. Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern.

Obgleich die Finanzsituation kritisch scheint, ist es genauso wichtig, den Fokus auf Ihre Mitarbeiter zu legen. Wenn diese sich für Erfolge verantwortlich fühlen und die eigene Arbeit wertgeschätzt wird, kann dies von großer Bedeutung sein – so ist es wahrscheinlicher, dass sie weiterhin bleiben werden.

Fragen Sie sich selbst: „Würde ich unqualifizierte Personen einstellen?“ Unvermeidlich, beteuern viele „Natürlich nicht!“ Jene klugen Leute, arbeiten für Sie und haben manchmal zufriedenstellende Antworten. Anstelle von Fragen wie „Sind Sie einverstanden und stimmen Sie zu?“ – bekommen Sie des Öfteren nur einen leeren Blick und ein Kopfschütteln – zeigen jedoch Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen, Eigenintiative und bieten explizit eigene Lösungsvorschläge zu Problemen an, sollten Sie diese festhalten.

Außerdem, haben Sie keine Angst davor, Ihre Arbeitsbeziehungen weiter zu festigen, es ist Ihr soziales Kapital, welches oft ignoriert oder missverstanden wird. Firmenevents bringen Mitarbeiter zusammen, sie sozialisieren sich, tauschen arbeitsbezogene Informationen aus und verankern sich fest in das Unternehmen – gleichzeitig macht dies ein Verlassen der Firma schwieriger. Wenn Mitarbeiter frei miteinander sprechen, übertragen sie Wissen durch die Firma, was auf schnelles Problemlösen, effizientere Prozesse und sogar innovative Lösungen hinauslaufen kann.

2. Seien Sie still und hören Sie einfach nur zu.

Ein Tipp, für die Schaffung einer Kultur der Sprache, muss man still sein und zuhören können. Während das sehr einfach erscheint, verarbeitet Ihr Verstand 450 Wörter von Informationen in der Minute. Warum auch immer, kann der Durchschnittsmensch dagegen aber nur knapp 250 Wörter in der Minute sprechen. Ihr Geist kann somit etwa doppelt so schnell arbeiten, wie die körperliche Fähigkeit es ermöglicht zu sprechen.

Natürlich schweift Ihr Geist umher, was das Zuhören zusätzlich erschwert. Also seien Sie still und hören Sie wirklich nur zu. Schalten Sie den internen Funk in Ihrem Inneren aus und höre Sie zu, was Ihre Mitarbeiter zu sagen haben. Unterbrechen Sie sie nicht, machen Sie auch keine ruckartigen Bewegungen oder Gesten und lassen Sie sich nicht von elektronischen Geräten ablenken. Achten Sie auch besonders auf die Körpersprache Ihrer Arbeitnehmer. Forschungen ergaben, dass allein mit der Körpersprache 93% kommuniziert wird und dagegen nur 7% mit der eigentlichen gesprochenen Sprache.

Wenn also Ihre Mitarbeiter genau wissen, dass Sie interessiert sind und aktiv zuhören, vermittelt dies die Botschaft „Sie seien Ihnen wichtig“. Diese Botschaft ist eine Bestätigung für Ihre Mitarbeiter und steigert das Selbstwertgefühl für sie selbst und für das Unternehmen. Wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihr Anliegen angehört wird, ist es wahrscheinlicher, dass sie bleiben.

3. Übertragen Sie Informationen schnell und umfassend.

Durch das Aufrechterhalten einer Kultur der Sprache, wo Angestellte frei sprechen können, sollten Informationen überall schnell verbreitet werden. Das wird nicht nur die Produktivität erhöhen, sondern ist nachvollziehbar. Der Wissensfluss fließt dadurch durch das gesamte Unternehmen. Angestellte analysieren jedes Wort, was sie sprechen und jede Bewegung, die Sie machen, so ist es am besten, den aktuellen Zustand und die Sorgen bzw. Angelegenheiten Ihrer Angestellten anzuerkennen und zu legitimieren. Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, sie werden auf dem Laufenden über die Geschäfte und Entscheidungen gehalten, werden sie sich sicherer fühlen, haben weniger Angst und fühlen sich wohler.

Als Geschäftsführer sollten Sie auf drei Ebenen kommunizieren – Unternehmen, Gruppen und Einzeln – auch wenn Sie nichts zu berichten haben. Wenn sie mit ihren gestressten Mitarbeitern in Verbindung bleiben und Ihnen mitteilen, dass es keine neuen Neuigkeiten zu teilen gibt, können so möglich auftretende Spannungen verringert und abgeschwächt werden.

Denken Sie daran, sichtbar zu sein. Es geht nicht nur darum, was Sie sagen, vor allem geht es darum, wie Sie es tun. Es ist für Angestellte beruhigend, wenn sie ihren Chef in der Gesellschaft sehen. Dieser Weg gibt keine Annahmen, dass Sie Ihre Sorgen vor Angestellten verbergen oder schlechte Nachrichten verheimlichen müssen.

Quelle: www.entrepreneur.com

 

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